Solidarisch durch die Krise
Der DGB NRW will, dass bei den am 05.10.2009 begonnenen Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und der FDP in Berlin Beschäftigungssicherung oberste Priorität hat. "So wie es gelungen ist, durch staatliche Interventionen einen Zusammenbruch des Bankensystems zu verhindern, gilt es jetzt, dass Wirtschaft und Politik einem Kollaps auf dem Arbeitsmarkt entgegen wirken" erklärte Guntram Schneider in Düsseldorf.
Hierzu schlagen die Gewerkschaften in NRW unter dem Motto "Solidarisch durch die Krise" beschäftigungswirksame Strategien zur zukunftsfähigen Überwindung der Krise vor. So müssten Beschäftigungsbrücken wie etwa das Kurzarbeitergeld ausgebaut werden. "Es ist allemal besser, Stunden zu streichen, als Stellen. Dies muss öffentlich gefördert und tariflich abgesichert werden", erläuterte Guntram Schneider die gewerkschaftlichen Vorschläge zur flexiblen Arbeitszeitverkürzung. Diese beinhalten unter anderem einen ausgedehnten Insolvenzschutz von Arbeitskonten sowie die Förderung der Altersteilzeit. Auch solle das Kurzarbeitergeld auf drei Jahre verlängert werden, damit die Beschäftigten die Möglichkeit erhalten sich in dieser Zeit für einen beruflichen Abschluss zu qualifizieren.
| Solidarisch durch die Krise. Beschäftigungswirksame Strategien des DGB NRW zur zukunftsfähigen Überwindung der Wirtschaftskrise | |





