HomeKontaktSucheImpressumSitemap


Online-Formular



DGB NRW: Keine Abstriche bei der Beamtenbesoldung

Der DGB NRW besteht darauf, dass der Tarifabschluss für die Beschäftigten der Länder ohne Abstriche auf die Beamten übertragen wird. „Die von der Landesregierung geplanten Kürzungen würden bedeuten, dass jeder Beamte auf 250 Euro in diesem Jahr verzichten muss. Das können wir nicht hinnehmen" sagte Guntram Schneider, der Vorsitzende des DGB NRW, heute in Düsseldorf. Der DGB-Vorsitzende erinnerte Ministerpräsident Rüttgers und Finanzminister Linssen an ihr Versprechen, den Tarifabschluss inhalts- und zeitgleich für die Beamtenbesoldung zu übernehmen. Soweit bekannt, werde auch in den anderen Bundesländern den Beamten die im Tarifabschluss vereinbarte Einmalzahlung von 40 Euro sowie die Sockelerhöhung von 40 Euro zugestanden. Guntram Schneider: „Nordrhein-Westfalen darf nicht zum Vorreiter für ein weiteres Sonderopfer von Beamten werden. Ich kann der Landesregierung nur raten, ihr Wort zu halten und den Landesbediensteten die versprochene Erhöhung in vollem Umfang zu gewähren."

Aufruf zur Mahnwache 24. März 2009 vor der Staatskanzlei

Statt der versprochenen zeit- und inhaltsgleichen Übernahme des Tarifergebnisses sollen die Beamten jeden Monat 20 Euro weniger erhalten als die Tarifbeschäftigten. Die Einmalzahlung soll ganz gestrichen werden.

Rüttgers und Linssen brechen ihr Wort

Die Landesregierung will das Tarifergebnis für die Landesbeschäftigten (TV-L) nicht 1:1 auf die Beamten des Landes und der Kommunen übertragen, obwohl Ministerpräsident Rüttgers und Finanzminister Linssen mehrfach zugesagt hatten, das Tarifergebnis für die Landesbeschäftigten zeit- und inhaltsgleich auf alle Beamten zu übertragen. Doch was interessiert die Herren ihr Geschwätz von gestern?!

DGB NRW: Vorschlag zur Beamtenbesoldung ist erneuter Wortbruch der Landesregierung

Die Pläne der Landesregierung, das Tarifergebnis für die Landesbeschäftigten (TVL) entgegen allen Ankündigungen im Vorfeld nun doch nicht 1:1 auf die Beamten des Landes und der Kommunen zu übertragen, stößt auf heftige Kritik des DGB in NRW. „Dies ist ein erneuter Wortbruch gegenüber den Beamten und ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten, die auf das Wort des Ministerpräsidenten vertraut haben", bewertete der Vorsitzende des DGB NRW, Guntram Schneider, die geplanten Abzüge bei der Besoldungsanpassung heute in Düsseldorf.


Kundgebung am 27. Februar 2009 in Düsseldorf

                Und weiter gehts....

DGB und DBB rufen zu erneuter Tarifdemonstration am 27. Februar nach Düsseldorf auf. Aufgrund der ergebnislos abgebrochenen Tarifverhandlung rufen nun die beiden gewerkschaftlichen Spitzenorganisationen alle Tarifbeschäftigten des Landes, sowie die Beamtinnen und Beamten des Landes und der Kommunen auf, in Düsseldorf lautstark ihren Protest über das völlig unzureichende Arbeitgeberangebot zum Ausdruck zu bringen. Zwischen dem 25. und 27. Februar werden in allen Bundesländern entsprechende Tarif- und Besoldungsdemonstrationen stattfinden, um rechtzeitig vor der nächsten Tarifverhandlungsrunde (28.2.-1.3.) noch einmal deutlich Flagge zu zeigen.


Der Aufruf (zum Download als Pdf-Datei)
Die ver.di Maus erklärt wieder den Tarifstreit im öffentlichen Dienst (zum Download als Pdf-Datei)
Impressionen Kundgebung
TVL goes youtube - Demovorbereitung Part 1
TVL goes youtube - Demovorbereitung Part 2
TVL goes youtube - lins(s)ensuppe!
TVL goes youtube - dä zoch kütt!
Pressemeldung


Kundgebung am 10. Februar 2009 in Düsseldorf

Mehr als 8.000 Beschäftigte des Landes trotzen den widrigen Wetterbedingungen und demonstrierten heute in Düsseldorf für eine kräftige Tariferhöhung im öffentlichen Dienst. Der DGB Vorsitzende in NRW, Guntram Schneider, freute sich über die große Beteiligung: Dies ist ein deutliches Warnsignal an die Verhandlungsführer der Arbeitgeber. Die Landesbeschäftigten nehmen es nicht länger hin, von der allgemeinen Einkommens- und Preisentwicklung abgeschnitten zu werden. Deshalb muss bei der laufenden Verhandlungsrunde eine spürbare Tariferhöhung vereinbart werden.

Unter dem Motto: Mit 8% aus der Krise startete der Demonstrationszug um 14.30 Uhr. Angeführt von uniformierten Polizeibeamten zogen die Demonstranten zur Staatskanzlei. Bei der Kundgebung dort bekräftigten die Vorsitzenden der DGB-Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes ihre Forderungen. So verlangte die ver.di-Landesleiterin Gabriele Schmidt: Jetzt sind die Arbeitgeber der Länder am Zug. Die Warnstreiks und Aktionen haben gezeigt, dass die Geduld der Beschäftigten sich nicht ewig strapazieren lässt. Wir erwarten jetzt ein vernünftiges Angebot der Arbeitgeber. Der Vorsitzende der GEW NRW, Andreas Meyer-Lauber, wandte sich mit seiner Forderung unmittelbar an die Landesregierung: Auch die Landesregierung trägt Verantwortung für einen guten Tarifabschluss. Ich erwarte von Schulministerin Sommer, dass sie sich endlich vor uns Lehrer stellt und unsere Forderung unterstützt. Der stellvertretende GdP-Vorsitzende Peter Hugo wies darauf hin, dass die Forderung nach 8 Prozent mehr, mindestens 200 Euro auch für die unteren Lohngruppen, nicht nur sozial gerecht, sondern auch ökonomisch vernünftig sei. Wir fordern keine 500 Milliarden, erklärte Hugo, sondern 8 Prozent, und die brauchen die Beschäftigten bei der Polizei dringend.

Guntram Schneider erinnerte an die Zusage von Ministerpräsident Rüttgers, den Tarifabschluss für die 130.000 Angestellten des Landes NRW zeit- und inhaltsgleich auch auf die rund 265.000 Landes- und 60.000 Kommunalbeamten zu übertragen. Die Landesbeschäftigten, egal ob angestellt oder verbeamtet, haben in den letzten Jahren erhebliche Opfer bringen müssen. Längere Arbeitszeiten, Einbußen beim Realeinkommen, erhebliche Leistungsverdichtung, tiefe Einschnitte bei den Mitbestimmungsrechten durch das neue Landespersonalvertretungsgesetz um nur einige zu nennen. Da ist es nur fair, dass die Beschäftigten des Landes wie schon zuvor die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen endlich mehr Geld in der Tasche haben. Weitere Opfer werden wir nicht hinnehmen.

Impressionen der Kundgebung
DGB-Aufruf

Mit 8% aus der Krise!
Tarif- und Besoldungsrunde TVL startet am 19. Januar 2009

Die Tarif- und Besoldungsrunde (TVL) 2009 beginnt am 19. Januar. Neben den Landestarifbeschäftigten sind auch die Landes- und Kommunalbeamten vom Tarifergebnis betroffen, da Ministerpräsident Rüttgers und Finanzminister Linssen dem DGB bereits zugesichert haben, das Tarifergebnis zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen.

Die DGB-Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in NRW veranstalten am 10. Februar  eine Demonstration und Kundgebung. Vor den Türen des Finanzministeriums und der Staatskanzlei werden Tarifbeschäftigte und Beamte ihre Forderungen öffentlich darstellen. Mehr Informationen zur Tarifdemonstration demnächst an dieser Stelle.


Dokumente und Linksammlung:


Sonderausgabe Beamteninfo Januar 2009
Tarif- und Besoldungsrunde 2009

Am 19. Januar beginnt die Tarif- und Besoldungsrunde in den Ländern. Der Abschluss mit Bund und Kommunen ist für die Gewerkschaften das Vorbild, die Finanzkrise kein Argument für Lohnzurückhaltung. Erste Auftaktkundgebungen unterstreichen die Bereitschaft zur Auseinandersetzung.

Gewerkschaften und Arbeitgeber rüsten sich für die Tarif- und Besoldungsrunde 2009. Für die rund 650.000 Tarifbeschäftigten und die mehr als 1,2 Millionen Beamtinnen und Beamten geht es darum, ob sie mit Einkommenserhöhungen rechnen können, die sich am Tarifabschluss mit Bund und Kommunen orientieren.

 

Kostenloser download

8%?!-das geht doch nicht, oder?!
Gesa Bruno-Latocha vom GEW-Hauptvorstand
Unsere Forderungen
Unsere Argumente
Zum A-Z des TVL


Die Gewerkschaften bieten ihren Mitgliedern verschiedenste Möglichkeiten, um sich aktiv an der Tarif- und Besoldungsrunde zu beteiligen.
Hier gelangt man auf die Tarifseiten der Einzelgewerkschaften:


Ver.di NRW
GEW NRW
GdP NRW