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Zukunftsanleihe

Wer soll das bezahlen?

Mit der Zukunftsanleihe stellt der DGB NRW ein Modell vor, mit der die milliardenschweren Maßnahmen zur Bewältigung der Wirtschaftskrise solidarisch finanziert werden können.

Die Idee ist bestechend einfach: Vermögende werden dazu verpflichtet, dem Staat vier Jahre lang eine Anleihe von 2% ihres Vermögens für beschäftigungswirksame, sozial und ökologisch notwendige Investitionen zur Verfügung zu stellen. Diese „Zukunftsanleihe“ läuft 10 Jahre und wird verzinst – auf Grundlage des Zinssatzes der Europäischen Zentralbank. Diese Zukunftsanleihe ist ökonomisch wirksam, da dadurch bis zu 125 Mrd an Mitteln für Zukunftsinvestitionen aufgebracht werden können.

Und sie ist sozial gerecht, denn ein kleiner Teil der Gesellschaft hat in den letzten 15 – 20 Jahren immer größere Vermögen anhäufen können, während der weitaus größte Teil der Gesellschaft real Einkommen und Vermögen eingebüßt hat. Etwas von diesem Vermögen wird jetzt an den Staat verliehen, um die Auswirkungen der Krise aufzufangen. Keiner wird enteignet, Vermögende verzichten lediglich auf eine höhere Rendite auf ihr Vermögen. Dies wiederum kommt der gesamten Gesellschaft zu Gute.

Den Vorschlag zur Zukunftsanleihe wollen wir in den nächsten Wochen mit den politischen Parteien und gesellschaftlichen Gruppen weiter diskutieren und konkretisieren. 

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Modelle für eine Zukunftsanleihe